Speiseöle
Infos zum Speiseöl
Die Qualität von Speiseölen wird hauptsächlich durch die Pflanzenart, aus der das Öl gewonnen wird, und die Herstellungsart beeinflußt.
Öle, die nach einer Pflanzenart benannt sind, dürfen nicht vermischt werden. Am bekanntesten ist hier das Olivenöl.
Markenzeichen geben keine Hinweiße auf die Zusammensetzung der Öle. Nach dem Herstellungsverfahren werden kaltgepreßte und warmgepreßte Öle unterschieden.
Raffinierte Öle
Nach der Gewinnung aus der Frucht, bzw. aus tierischem Material werden Verunreinigungen durch störende Begleitstoffe, die sich sonst auf Farbe, Geruch, Geschmack und auch Haltbarkeit negativ auswirken würden, aus dem Öl entfernt.
Kalt gepreßte Öle
Kaltgepreßte Öle sind von der besseren Qualität.
Das sind Pflanzenöle, die aus kaltem oder allenfalls nur leicht vorgewärmten Saatgut gepreßt werden.
Beim Preßvorgang werden die Pressen gekühlt, damit sich die Saat durch den Druck in der Presse nicht über 60° C aufheizt. Diese Öle zeichnen sich auch dadurch aus, daß sie je nach Saatgut einen ganz charakteristischen, meist etwas herben oder bitteren Geschmack entwickeln. Sie haben, bedingt durch die schonende Produktion, einen leicht erhöhten Vitamingehalt und sind deshalb aus ernährungsphysiologischer Sicht vorteilhafter für eine bewußt gesunde Nahrungsaufnahme.
Kategorie: Lexikon Schlagworte: Lexikon, Speiseöle










